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Eine Sötenicherin zeigt “Das große und das kleine Welttheater”

Wer in der Geschichte Sötenichs ein wenig bewandert ist, wird sich sicher noch an den seinerzeit bekannten und durchaus sozial eingestellten Unternehmer Hermann Schulz erinnern, der im Jahr 1887 das Kalkwerk hier begründete und so nach dem Zusammenbruch der hiesigen Eisenindustrie wieder Wohlstand in den Ort brachte.

Die Familie Schulz wohnte in der Villa an der Rinner Straße. Dort wurde 1889 seine Tochter Margarete geboren, welche mit ihren Geschwistern in Sötenich aufwuchs und sich in späteren Jahren u. a. mit der Zeichenkunst beschäftigte. 1911 heiratete sie den Juristen und Volkswissenschaftler Walther Däbritz und zog nach Essen. Wann genau Margarete ihre Zeichentechnik und Kunstauffassung professionalisieren konnte ist nicht genau bekannt. Ihre künstlerischen Arbeiten sind geprägt von großer Eigenständigkeit und orientieren sich nicht an gängigen Kunststilen oder modischen Illustrationen. Zahlreiche Blätter enthalten Elemente der Karikatur, teilweise kommentiert mit ironisch-satirischen Textanmerkungen.

Als Margarete Däbritz 1963 stirbt, hinterlässt die gebürtige Sötenicherin ein Werk von insgesamt 420 Blättern. Kein einziges davon ist bisher veröffentlicht worden.

Die Winterausstellung des Eifelmuseums in Blankenheim widmet sich der Entdeckung eines bisher komplett unbekannten künstlerischen Werks und seiner aus Sötenich stammenden Schöpferin. Somit wird eine repräsentative Auswahl von Zeichnungen in Gouachetechnik aus dem Nachlass der Illustratorin erstmals öffentlich gezeigt.

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